Museumspädagogisches Angebot

Die Zielsetzung der museumspädagogischen Arbeit wurde bereits bei der Gründung der Museumsgesellschaft im Jahre 1991 formuliert.
„Ravensburg muss ein lebendiges Stadtmuseum bekommen, in dem Kinder, Jugendliche, Studierende, Schüler, Bürger und auswärtige Besucher gleichermaßen Freude und Interesse daran finden, sich mit der überaus reichen Vergangenheit und Gegenwart von Stadt und Land zu beschäftigen. Jedoch nicht nur schauend, sondern auch handelnd.“

Das Humpishaus

Der Fachwerkhausbau
Wer in eine mittelalterliche Stadt kam, betrat eine Großbaustelle: Von allen Seiten war emsiges Hämmern, Klopfen oder Sägen zu hören. Mit zunehmender Bevölkerung wuchs auch der Bedarf nach kostengünstigen Wohnbauten. Eine einfache und altbewährte Methode war das Bauen mit Holz, der Fachwerkbau.
Seit dem 15. Jahrhundert wurden Fachwerkhäuser häufig mit gemauerten Erdgeschossen errichtet, gleichsam als Fundament für die hölzernen Obergeschosse. Das hatte einen entscheidenden Vorteil: Die Holzkonstruktion blieb vor aufsteigender Feuchtigkeit geschützt. Der Fachwerkbauweise war damit ein langes Leben beschieden.

Öffnungszeiten
Samstags 10 – 13 Uhr

Trödel & Antik

Im Trödelladen finden Sie...

Öffnungszeiten
Donnerstags 16 – 18 Uhr
Samstags 10 – 13 Uhr

Zum Trödelladen

Papiermühlenweg

Die Museumsgesellschaft Ravensburg beschäftigt sich seit einiger Zeit mit dem Thema Papiermühlen in Ravensburg. Dabei geht es darum, den Betrieb der Papiermühlen entlang des Flappach-Mühlenkanals der Bevölkerung in Erinnerung zu rufen und das museumspädagogische Angebot der Werkstätten, hier natürlich der Papierwerkstatt, zu ergänzen.

Führungen
Unternehmen Sie mit uns eine Zeitreise in die Vergangenheit der Ravensburger Papiermacher die sehr zum Wohlstand der Stadt beigetragen haben. Die Führung auf dem Papiermühlenweg beginnt am Humpishaus, dem Sitz der Museumsgesellschaft Ravensburg e.V. in der Humpisstraße 5. Dann geht es weiter zum Mühlenkanal an der Mönchmühle in Richtung Holbeinstraße. Der Flappach-Kanal, der mit seiner regenerativen Energie die Wasserräder der Papiermühlen antrieb, ist hier an einigen Stellen an der Oberfläche sichtbar. Zwischen und an den Etappenzielen Unterer und Oberer Hammer gibt es viele Informationen über die Blütezeit der Papierherstellung in Ravensburg, von der Gewinnung vom Faserbrei bis zum damals sehr kostbaren fertigen Endprodukt. Der Ausflug endet in der Papierwerkstatt im Humpishaus, wo jeder Teilnehmer seinen eigenen Papierbogen mit Ravensburger Wasserzeichen schöpfen und anschließend mit nach Hause nehmen kann.
Walter Heiss, gelernter Papiermachermeister und einer der Aktiven in der Papierwerkstatt im Humpishaus, wird diese Führungen, die ca 1 ½ Stunden dauern,  durchführen.